Hallo Edelschrottsammler!
Das Fixieren Deiner Einstellung geschieht über die Zentralmutter unterhalb des Gehäuses. Grds. sind die Pkw-Lampen baugleich zu jenen bei Traktoren und Baumaschinen, außer, dass sie um 90 Grad verdreht montiert sind. Dann sitzt die Zentralmutter halt seitlich.
Am Fuß der Lampe ist eine Art Halbkugel, die ihrerseits in einer Art Schale / Pfanne sitzt. Löst Du die Zentralmutter, kannst Du die Lampe hin und her bewegen. Das Bild mit der Wasserwaage in dem PDF ist nicht ganz schlecht, aber sehr sperrig. Mittels einer grob waagerecht gehaltenen Richtlatte habe ich die beiden Scheinwerfer so ausgerichtet, dass sie offensichtlich parallel stehen. Klingt kompliziert, ergibt sich beim Machen von selbst

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Dann stellst Du den Wagen auf waagerechtem / ebenem Boden zehn Meter vor eine Wand. Auf der Wand machst Du zehn Zentimeter (= 1 %) tiefer als die Scheinwerfermitte eine waagerechte Linie (z.B. mit einem Klebebandstreifen). Das eingeschaltete, asymmetrische Abblendlicht (!) muss jetzt an dieser Linie ausgerichtet werden; beide Scheinwerfer nacheinander. Auch dies ist beim Machen offensichtlich. Schraube die Zentralschraube fest, bitte ‚baller‘ sie nicht an.
Aus der Erfahrung sage ich Dir, dass der Prüfer evtl. mit einem kleinen Schlag auf den Lampenkörper diesen mithilfe seines Prüfgerätes final einstellt. Für alle Fälle nimmst Du den passenden Maulschlüssel mit

, vermutlich wird man Dich das machen lassen.
Mein Erfahrungswert ist, dass die Lampen immer mal wieder ‚falsch‘ stehen. Sei es durch starke Erschütterungen oder Hände von Dummköpfen, die die Lampenkörper gerne mal berühren möchten – was auch immer in der Köpfen dabei vorgehen möge…
